Vom 16.10.-19.10.2010 veranstalten wir eine Meisterklasse für Violoncello und Barockcello mit Prof. Gert von Bülow von der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Das Abschlusskonzert der Teilnehmer ist am 19.10.2010 um 18 Uhr in Saal der Kapelle St. Annen und Brigitten, Schillstraße 5-7 (Innenhof) in Stralsund.
Klausdorfer
Musiksommer 2010
Zum Abschlusskonzert am 21.August wurden im
Vorpommernhus Werke von Ludwig van
Beethoven und Johannes Brahms
vom Klavierquartett der Brahmsgesellschaft
Stralsund aufgeführt.
Anlässlich der 9.
Seniorenkulturtage waren am
19.06.2010 Violinisten der
Hochschule für Musik und Theater Rostock und der young academy
rostock zu einem
Kammerkonzert zu Gast.
Zum Wagnerkongresses 2010 in Stralsund
veranstalteten wir einen Liederabend.
Mit diesem
(ausverkauften) Konzert fand erstmals eine unserer Veranstaltungen in
der Kapelle von
St. Annen und Brigitten in der
Schillstraße 5-7 statt.
Vom 16.02.-21.01.2010 wurde eine Meisterklasse
für Viola
mit Prof. E. W. Krüger von der Hochschule
für Musik "Franz Liszt" Weimar veranstaltet. Das
Abschlusskonzert gaben die Teilnehmer am 21.01.2010
um 18 Uhr im Saal der Musikschule der Hansestadt.
Eine Übersicht aller Veranstaltungen der Brahmsgesellschaft
Stralsund
finden Sie im Veranstaltungskalender.
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Stralsund
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Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. wurde 2007 in Erinnerung an einen wichtigen Punkt im Schaffen von Johannes Brahms gegründet. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.
Zweck der Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. ist die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie der Denkmalschutz.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Organisation von Konzerten, Ausstellungen, Kursen, und Wettbewerben für jugendliche Teilnehmer sowie die Qualifizierung von Laienmusikern und Musikinteressierten. Außerdem fördert die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. die Weiterbildung von Musikstudenten und bereits beruflich im Musikbereich Tätigen, den Erfahrungsaustausch zwischen Dozenten der Musikhochschulen mit anderen Musikern und die Konzeption und Verbreitung interdisziplinärer Entwicklungen in der Musik.
Der Verein unterstützt besonders begabte und bedürftige Teilnehmer mit Stipendien. Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. legt Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen.
Die Vollendung der ersten Sinfonie im Sommer 1876 stellt den bedeutendsten Wendepunkt in Brahms kompositorischer Entwicklung dar. Fünfzehn Jahre dauerte die Arbeit an dem Werk, bereits 1862 schickte Brahms einen ersten Entwurf der Sinfonie an Clara Schumann.
Die lange Entstehungszeit der Sinfonie resultiert wohl aus verschiedenen Umständen. Ein Grund war sicher Brahms akribische und selbstkritische Arbeitsweise, die ihn viele seiner Frühwerke vernichten ließ. Beethovens Vorbild war allgegenwärtig, und Brahms zweifelte notorisch an sich selbst. Sein Instrument war das Klavier, im kompositorischen Umgang mit dem Orchester war er aus seiner Sicht noch etwas ungeübt. In der Arbeit am Deutschen Requiem (1868) und den Haydn-Variationen (1874) perfektionierte er den Umgang mit dem Orchester, zudem setzte er einige seiner Ungarischen Tänze 1876 für Sinfonieorchester. Die durch Freunde und Öffentlichkeit genährte Erwartungshaltung, Brahms werde als Erbe Beethovens die sinfonische Tradition würdig fortsetzen war sicherlich nicht leicht zu erfüllen. Zumal die Vertreter der Neudeutschen Schule (Liszt und Wagner) die musikalische Form der Sinfonie totgesagt und die Sinfonische Dichtung als Nachfolgemodell eingeführt hatten.
Im Sommer 1876 gelingt Brahms in den Ferien auf Rügen der lang erkämpfte Durchbruch in der Arbeit an der ersten Sinfonie. Brahms nahm sich den Vergleich mit Beethoven sehr zu Herzen, findet man doch Zitate aus Beethovens fünfter und neunter Sinfonie. So schleppend der Entstehungsprozess bis zu diesem Zeitpunkt war, so eilig wurde auf die Herstellung des Orchestermaterials gedrängt. Die ganze Sinfonie wurde in nur zwei Wochen gestochen, redigiert und einstudiert. Die Uraufführung fand im November in Karlsruhe statt.
Wenn Sie möchten, können Sie den Notentext der 1. Sinfonie in c-Moll, die gesamte Partitur ansehen.
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