Herzlich willkommen auf den Seiten der
Brahmsgesellschaft Stralsund!


17. Baltischer Winter von der Brahmsgesellschaft Stralsund im Februar 2027

Die Brahmsgesellschaft Stralsund wurde zum Ende des Jahres 2007 gegründet. Unsere ersten Veranstaltungen gab es 2008. 2027 - das sind 20 Jahre Brahmsgesellschaft Stralsund - wir sagen allen unseren Mitgliedern, Partnern, Förderern, Unterstützern, Spendern, Besuchern, allen, die dabei waren, die wunderbaren Konzerterlebnisse und die Unterstützung der heranwachsenden Künstler zu ermöglichen: Danke!

Mittlerweile werden unsere Meisterklassen von Professoren in zweiter Generation geleitet. Sowohl Prof. Neasa Ní Bhriain als auch Prof. Florian Richter konnten wir als Teilnehmer unsere Meisterklassen und im Konzert erleben. Die Förderung lohnt sich.

Im Februar 2027 werden wir wieder eine Meisterklasse für Viola veranstalten. Der Workshop vom 08.-13. Februar wird diesmal wieder von Prof. Florian Richter von der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar geleitet. Auch nach 20 Jahren gibt es immer wieder Neuses - dieser workshop findet erstmals in Zusammenarbeit mit Kon.centus statt. Kursort sind die Räume der Musikschule und der Schliemann Saal in Neustrelitz. Die Teilnehmer präsentieren ihr Können in Konzerten am 12. Februar um 19:30 Uhr bei der SOS-Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden und am 13. Februar um 18:00 Uhr in Neustrelitz.

Die Anmeldung zur Meisterklasse für Viola erfolgt über muvac. Dort erhalten sie alle Informationen zum Ablauf. Wie immer ist rechtzeitige Anmeldung aufgrund begrenzter Plätze zu empfehlen.

Florian Richter Ludmilla Kogan
Ludmilla Kogan
Prof. Florian Richter

Am 23. Februar begrüßen wir zu einem Klavierabend Maija Väisänen aus Finnland. Dieses Konzert findet in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Finnischen-Gesellschaft MV e.V in der Kulturdiele M8 in der Mönchstrasse 8 in Stralsund statt. Beginn ist um 18:00 Uhr.
Wir feuen uns auf Ihren Besuch. Der Eintritt ist frei und es wird um eine Spende gebeten. Sie können Plätze reservieren. Dies ist möglich telefonisch oder per Mail und am Einfachsten nutzen Sie das Buchhungssystem des M8:

Platzreservierung zum Klavierabend am 23.Februar 2027


Maija Väisänen
Maija Väisänen


Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen unseren Partnern, Sponsoren und Vereinsmitgliedern bedanken, die uns bei der Organisation und Durchführung unserer Veranstaltungen so uneingeschränkt unterstützen. Ohne Ihre wertvolle Hilfe wären die Erfolge, die wir erzielt haben, nicht möglich gewesen. Wir schätzen Ihre Treue und Ihr Engagement sehr und freuen uns auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit. Nochmals herzlichen Dank für alles, was Sie für uns tun!


Liebes Publikum, auch Sie können über den Konzertgenuss hinaus helfen! Unterstützen Sie die Brahmsgesellschaft Stralsund, schauen Sie "hinter die Kulissen", erleben Sie die angehende Musikergeneration bei der Arbeit, erleben und begleiten Sie die Entwicklung der jungen Künstler, sowie erhalten Sie Vorteile beim Besuch unserer Veranstaltungen indem Sie Mitglied werden. Wir freuen uns auf Sie!


Rückblick 2026

Im Februar 2026 haben wir wieder eine Meisterklasse für Viola in Zusammenarbeit mit dem Theater Vorpommern in Stralsund veranstaltet. Der Workshop vom 16.-21. Februar wurde erstmals von Prof. Neasa Ní Bhriain von der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden geleitet. Über das traditionelle Repertoire für Viola hinaus, arbeitet Prof. Neasa Ní Bhriain zusätzlich auch mit elektronischem Equipment und Improvisation. Neue Facetten und Klangfarben konnten in den Konzerten der Teilnehmer am 20. Februar um 19:30 Uhr bei der SOS-Dorfgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden und am 21. Februar um 18:00 Uhr im Theaterfoyer Stralsund erlebt werden.

Am 27. Februar begrüßten wir das Duo Hanna Ryynänen und Joonas Ojajärvi aus Finnland. In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Finnischen-Gesellschaft MV e.V hörten wir Hanna Ryynänen, eine der profiliertesten und expressivsten Kantele-Musikerinnen Finnlands, im ersten Teil des Konzerts solo, im zweiten Teil begleitet von Joonas Ojajärvi auf der Cittern, einer speziellen Lautenform (dt. Cister/Zister). Hanna Ryynänen und Joonas Ojajärvi spielten für uns frischen, spannenden und abwechslungsreichem Folk. Der Konzertort, die Kulturdiele M8 in Stralsund bot dafür den stimmungsvollen historischen Rahmen, der Beginn war um 18:00 Uhr.

Hanna_Ryynänen mit Kantele Joonas_Ojajärvi
Hanna Ryynänen
Joonas Ojajärvi

Weitere Veranstaltungen im Jahresverlauf werden hier und in der Presse angekündigt.




Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. wurde 2007 in Erinnerung an einen wichtigen Punkt im Schaffen von Johannes Brahms gegründet. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Zweck der Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. ist die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie der Denkmalschutz.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Organisation von Konzerten, Ausstellungen, Kursen und Wettbewerben für jugendliche Teilnehmer sowie die Qualifizierung von Laienmusikern und Musikinteressierten. Außerdem fördert die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. die Weiterbildung von Musikstudenten und bereits beruflich im Musikbereich Tätigen, den Erfahrungsaustausch zwischen Dozenten der Musikhochschulen mit anderen Musikern und die Konzeption und Verbreitung interdisziplinärer Entwicklungen in der Musik.

Der Verein unterstützt besonders begabte und bedürftige Teilnehmer mit Stipendien. Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. legt Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen.

Brahms Erste Sinfonie

Die Vollendung der ersten Sinfonie im Sommer 1876 stellt den bedeutendsten Wendepunkt in Brahms kompositorischer Entwicklung dar. Fünfzehn Jahre dauerte die Arbeit an dem Werk, bereits 1862 schickte Brahms einen ersten Entwurf der Sinfonie an Clara Schumann.

Die lange Entstehungszeit der Sinfonie resultiert wohl aus verschiedenen Umständen. Ein Grund war sicher Brahms akribische und selbstkritische Arbeitsweise, die ihn viele seiner Frühwerke vernichten ließ. Beethovens Vorbild war allgegenwärtig, und Brahms zweifelte notorisch an sich selbst. Sein Instrument war das Klavier, im kompositorischen Umgang mit dem Orchester war er aus seiner Sicht noch etwas ungeübt. In der Arbeit am Deutschen Requiem (1868) und den Haydn-Variationen (1874) perfektionierte er den Umgang mit dem Orchester, zudem setzte er einige seiner Ungarischen Tänze 1876 für Sinfonieorchester. Die durch Freunde und Öffentlichkeit genährte Erwartungshaltung, Brahms werde als Erbe Beethovens die sinfonische Tradition  würdig fortsetzen war sicherlich nicht leicht zu erfüllen. Zumal die Vertreter der Neudeutschen Schule (Liszt und Wagner) die musikalische Form der Sinfonie totgesagt und die Sinfonische Dichtung als Nachfolgemodell eingeführt hatten.

Im Sommer 1876 gelingt Brahms in den Ferien auf Rügen der lang erkämpfte Durchbruch in der Arbeit an der ersten Sinfonie. Brahms nahm sich den Vergleich mit Beethoven sehr zu Herzen, findet man doch Zitate aus Beethovens fünfter und neunter Sinfonie. So schleppend der Entstehungsprozess bis zu diesem Zeitpunkt war, so eilig wurde auf die Herstellung des Orchestermaterials gedrängt. Die ganze Sinfonie wurde in  nur zwei Wochen gestochen, redigiert  und  einstudiert. Die Uraufführung fand im November in Karlsruhe statt.

Wenn Sie möchten, können Sie den Notentext der 1. Sinfonie in c-Moll, die gesamte Partitur  ansehen.